Thüringer Museum für Elektrotechnik Erfurt
Technikmuseum in Erfurt
Das Thüringer Museum für Elektrotechnik, kurz Elektromuseum, ist ein Technikmuseum in Erfurt, das vom Verein Elektromuseum – Thüringer Museum für Elektrotechnik Erfurt e. V. betrieben wird. Das Museum entstand 1990, um die Industriekultur Thüringens zu erhalten und technisches Wissen zu vermitteln. Es war bis 2012 in einem ehemaligen Rechenzentrum in der Schlachthofstraße ausgestellt, wobei rund 300 m² zur Präsentation von Elektrotechnik und einem Schülerlabor genutzt wurden. Das Museum war bis 2012 in einem ehemaligen Rechenzentrum in der Schlachthofstraße 45 untergebracht. Es zeigte Exponate aus verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik und betreute ein Schülerlabor mit über 6000 Besuchern. Die Ausstellung musste 2012 schließen, da das Gebäude umgenutzt wurde. Seitdem sucht der Verein nach einem neuen Standort, wobei das Dachgeschoss der Defensionskaserne auf der Zitadelle Petersberg als Wunschstandort genannt wurde. Das Elektromuseum besitzt eine umfangreiche Sammlung aus verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik, darunter Hochvakuumelektronik, Messtechnik und Rundfunktechnik. Besonders hervorzuheben sind die Sammlungen aus dem Funkwerk Erfurt, wo von 1938 bis 1990 Elektronenröhren und Messgeräte entwickelt wurden. Zudem ist das Museum über eine technische Archivbibliothek mit Fachliteratur und Entwicklungsunterlagen verfügt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Erfurt
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