Ursulinenkloster

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KlosterThüringenBezirk Thüringen

Ursulinenkloster

Katholisches Kloster in Erfurt, Thüringen

Das Ursulinenkloster in Erfurt ist eines der beiden noch bestehenden Klöster der Stadt und liegt direkt am Anger in der Altstadt. Es wurde um 1136 gegründet und war ursprünglich ein Fremdenhospiz für Augustiner-Chorfrauen. Nach der Reformation übernahmen die Magdalenerinnen das Kloster, bis es 1667 von den Ursulinen übernommen wurde, die es bis heute nutzen. Die heutige Klosterkirche wurde im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und mehrfach renoviert, zuletzt 1983 mit farbigen Glasfenstern von Antonin Kloúda. Das Kloster hat eine reiche Geschichte, die bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Es blieb bei der Säkularisation in Preußen 1821 erhalten und wurde im 19. Jahrhundert zu einer Bildungseinrichtung umfunktioniert. Die Ursulinen betreuten Flüchtlinge während der NS-Zeit und in der DDR. Die Gebäude wurden nach Bombenschäden 1944 und in der DDR-Zeit sorgfältig restauriert. 2004 bis 2008 erfolgte eine umfassende Sanierung, die durch Spenden und Förderungen ermöglicht wurde. Die Grabplatten der Patrizierfamilien sind heute im Innenhof des Klosters zu sehen. Die Anlage umfasst das Konventgebäude mit romanischer Bruchsteinmauer aus der Gründungszeit sowie barocke Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert. Die Klosterkirche bietet einen Ausblick auf die Altstadt und ist mit Glasfenstern ausgestattet. Die Räume umfassen eine Kapelle, in der 1978 eine Messe von Tomáš Halík gefeiert wurde. Die Umgebung um das Kloster ist geprägt von der historischen Altstadt und dem Anger, einem zentralen Platz der Stadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Erfurt
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Thüringen

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