📷 Bild: Wikimedia Commons
Lanstroper Ei
stählerner Wasserturm im Dortmunder Nordosten
Das Lanstroper Ei ist ein Wasserturm mit stählernem K-Fachwerk und einem Stahlbehälter, der seit 1981 nicht mehr in Betrieb ist. Er steht auf einer Anhöhe südlich der A 2 im Dortmunder Nordosten, nahe dem Ortsteil Lanstrop. Obwohl der Turm im Stadtteil Grevel liegt, wird er nach seiner Form und seinem Standort als Lanstroper Ei bezeichnet. Das Bauwerk befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Lanstrop – Grevel – Kurl. Der Turm wurde zwischen 1904 und 1905 von der Dortmunder Stahlbaufirma Aug. Klönne errichtet und diente der Wasserversorgung der umliegenden Zechen und Stadtteile. Er ist 55,5 m hoch, 14 m breit und wiegt 180 Tonnen. Sein Fassungsvermögen beträgt 2000 m³. 1985 wurde er als Baudenkmal eingetragen. 1965 dokumentierten Bernd und Hilla Becher den Turm fotografisch. Von 1997 an bemüht sich ein Verein um seine Erhaltung. Vom Fuße des Turms hat man einen weiten Blick bis ins Münsterland. Das Lanstroper Ei ist eine Landmarke in Kriminalromanen. 2007 kaufte die Stadt Dortmund das Bauwerk. Umbaupläne sahen einen Anbau in Form des gespiegelten Turms vor. Sanierungsarbeiten wurden 2018–2020 und 2024–2025 durchgeführt. Der Turm soll künftig für Gastronomie und Kultur genutzt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Dortmund
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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