📷 Bild: Wikimedia Commons
Rose-Theater
ehemaliges Privattheater in Berlin-Friedrichshain
Das Rose-Theater stand in Berlin-Friedrichshain, genauer gesagt in der Großen Frankfurter Straße 132, heute Karl-Marx-Allee 78–84. Es war ein Privattheater, das von 1877 bis 1944 unter verschiedenen Namen existierte. Die Bühne wurde ursprünglich als Ostend-Theater errichtet und später mehrfach umbenannt, bis sie 1906 den endgültigen Namen Rose-Theater erhielt. Das Rose-Theater war bekannt für seine Rolle im Berliner Osten und zielte auf das proletarisch-kleinbürgerliche Publikum. Es bot eine Vielzahl von Aufführungen, darunter Stücke in der Tradition des Berliner Volkstheaters. Das Theater war auch Gastspielort für namhafte Schauspieler wie Guido Thielscher, Claire Waldoff und Gustaf Gründgens. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Gartenbühne zerstört, und das Theater gab 1944 seine letzte Vorstellung. Die Bühnenräume boten sowohl eine Hauptbühne als auch eine Gartenbühne, die für verschiedene Veranstaltungen genutzt wurde. Das Theater war Teil der lokalen Kultur und spielte eine wichtige Rolle im Leben der Bevölkerung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in ein Kino umgebaut, das bis 1945 betrieben wurde. Die Reste des Theaters wurden im Laufe der Neubebauung der Stalinallee zerstört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Berlin
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