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Vietzer Schanze

Viereckschanze auf dem Höhbeck, Niedersachsen

Die Vietzer Schanze, auch Höhbeck-Kastell genannt, ist eine Viereckschanze östlich von Vietze. Sie liegt auf der Erhebung Höhbeck, einer saaleglazialen Stauchendmoräne, die sich um 60 Meter über die Elbtalniederung erhebt. Die Anlage ist strategisch günstig, da sie den Übergang über die Elbe überwachen und den Schiffsverkehr beobachten ließ. Die Erhebung ist etwa 2 × 4 Kilometer groß und wirkt als sichtbare Landmarke. Die Befestigung hat einen rechteckigen Grundriss von etwa 70 × 170 Meter und wurde vermutlich im frühen 9. Jahrhundert von Karl dem Großen errichtet. Sie war die einzige Befestigung mit solch einer Form in der Mittelelbe. Der Wall war etwa sechs Meter breit und aus Holz und Erde gebaut. Die Anlage war von Wall und Graben geschützt, wobei der Wall bis zu vier Meter hoch war. Im Norden und Osten schützte ein Steilhang die Anlage. Die Toranlage lag im Süden, und es gab keine Spuren einer Innenbebauung. Die Anlage liegt am Wendlandrundweg und ist durch Infotafeln und einen Holzbau als Wanderunterstand erschlossen. Sie war Teil eines sächsisch-fränkischen Vorposts gegen die Slawen. Die Befestigung war groß und monumentale Bauweise demonstrierte Macht. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Anlage um das Jahr 800 errichtet wurde und bis 885 n. Chr. brannte. Die Anlage war strategisch und militärisch bedeutsam.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Viereckschanze
Ort
Höhbeck
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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