📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgwall von Meetschow
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgwall von Meetschow besteht aus zwei mittelalterlichen Befestigungsanlagen, die sich nordöstlich von Meetschow in Niedersachsen befinden. Beide Anlagen liegen auf einer kleinen Halbinsel, die vom Laascher See und dem Leipgraben umschlossen wird. Meetschow I entstand im 10. Jahrhundert als Ringwall und wurde im 13. Jahrhundert zur Turmhügelburg umgebaut. Meetschow II, ein slawischer Burgwall aus dem 10. Jahrhundert, wurde 2006 entdeckt und liegt südöstlich von Meetschow I. Die Anlagen sind für ihre historische Bedeutung und archäologische Funde bekannt. Meetschow I wurde 906–910 gebaut und hatte einen Durchmesser von 25 Metern. 929 wurde eine Ausbauphase gestartet, vermutlich vor der Schlacht bei Lunkini. Meetschow II wurde um 950 errichtet und war mit einer 7,5 Meter breiten Wallkonstruktion versehen. Beide Anlagen wurden durch Brandspuren zerstört, was auf Kämpfe oder Überschwemmungen hinweist. Vor Ort können archäologische Funde wie Konstruktionshölzer, Keramik und Knochenreste betrachtet werden. Die Anlagen sind Teil der Elbregion und liegen in der Nähe des Laascher Sees. Die Siedlung Schezla, die vor den Burgwällen existierte, wird durch Funde aus dem 8. Jahrhundert belegt. Die Anlage ist Teil der Elbholz-Region und bietet Einblicke in die slawische und deutsche Geschichte der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Gorleben
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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