Agriș
Gemeinde in Rumänien
Agriș liegt im Zentrum Nordrums in der Ebene des Someș, etwa zehn Kilometer westlich von Livada und vierzehn Kilometer nordöstlich von Satu Mare, der Kreisstadt. Die Gemeinde besteht aus zwei Dörfern, Agriș und Ciuperceni, die jeweils eigenständige Siedlungen mit eigenem Bevölkerungsstand sind. Die Region ist geprägt von flacher Landschaft und landwirtschaftlich genutztem Boden, wobei die Nähe zu mehreren Nachbarorten den täglichen Lebensrhythmus beeinflusst. Die erste schriftliche Erwähnung von Agriș datiert aus dem Jahr 1216, als der König András II. von Ungarn das Amt an den Grafen Melc verlieh. Die Gemeinde war Teil der ungarischen Herrschaft und später der Transsilvanischen Fürstentum, wodurch sie eng mit der Geschichte des Gebiets verbunden ist. Nach dem Vertrag von Trianon 1920 wurde sie zur Großrussischen Republik gestellt, und im Zweiten Weltkrieg wurde sie von Ungarn annektiert, bevor sie 1947 wieder zur rumänischen Republik zurückkehrte. Agriș ist bekannt für seine reformierte Kirche im gotischen Stil aus dem 15. Jahrhundert, die als historisches Denkmal geschützt ist. Die Gemeinde hat eine vielfältige Bevölkerung mit hauptsächlich ungarischen Einwohnern, ergänzt durch rumänische und ukrainische Minderheiten. Die wirtschaftliche Basis bildet die Landwirtschaft mit Getreide und Gemüse sowie die Tierhaltung. Die Verbindungen zur Region sind gut, da Agriș auf der Nationalstraße DN19 liegt, die nach Livada und ins Ukraine-Gebiet führt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Satu Mare
- Adresse
- Com. Agris, Str. Csury Balint, nr.68, cod postal 447066
- Seehöhe
- 126 m
- Website
- http://www.comunaagris.ro/
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