📷 Bild: Wikimedia Commons
Sonneborn
Sonneborn liegt im thüringischen Landkreis Gotha, nordwestlich der Kreisstadt Gotha. Der Ort ist am Beginn des unteren Nesselaufs gelegen und grenzt an Brüheim im Norden, Metebach im Süden, Eberstädt im Osten und Friedrichswerth im Westen. Die Ortslage wird vom Arzbach und dem Gliemenbach begrenzt, die beide in die Nesse münden. Die Region ist von flachen Auen und Wäldern geprägt, die zum Schutz der Quelle und der natürlichen Umgebung dienen. Sonneborn wurde erstmals im 8. Jahrhundert erwähnt und war seit der Jungsteinzeit besiedelt. Die Ortsname leitet sich von der Sumfer genannten Quelle ab, die bis heute warmes Wasser liefert. Die Besiedlungsgeschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, wobei Funde von Kriegern und Münzschatzen die Verbindung zur Völkerwanderung und dem frühen Mittelalter belegen. Die Christianisierung begann im 8. Jahrhundert, und die erste Steinbaukirche entstand um das Jahr 1000. Der Ort ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das „Gelbe Schloss“ und die Burg, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Die Sonne und der Brunnen sind zentrale Symbole im Ortssiegel. Zudem gibt es den „Körpergrab von Haina“, ein bedeutendes Fundstück aus der Römerzeit. Die Gemeinde zählt zu den Verwaltungsgemeinschaften Mittleres Nessetal und ist heute von einer Grundschule, einem Kindergarten und einem Gewerbegebiet geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 1.211
- Fläche
- 16,47 km²
- Seehöhe
- 260 m
- Bezirk
- Landkreis Gotha
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