Radenthein

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Radenthein

Stadtgemeinde im Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten

Radenthein liegt im Gegendtal nordöstlich des Millstätter Sees am Fuß der Nockberge. Die Gemeinde umfasst sechs Katastralgemeinden und 16 Ortschaften, darunter Döbriach, Kaning und Tweng. Die Orte St. Peter in Tweng und Tweng haben ihren Namen von der dortigen Klamm des Riegerbachs, der aus Bad Kleinkirchheim kommt. Die Gemeinde ist von Nachbargemeinden umgeben, die sich im Bezirk Spittal an der Drau befinden. Radenthein wurde erstmals 1177 als „villa Ratentim cum capella“ erwähnt. Die Ortschaften Döbriach und Kaning werden bereits vor rund 1000 Jahren vermutet. Die Region gehörte lange zum Stift Millstatt, wo Benediktiner bis ins 15. Jahrhundert wirkten. Bergbau und Eisenverarbeitung spielten eine wichtige Rolle, wobei das Magnesitwerk ab 1908 eine industrielle Verwertung der Ressourcen einleitete. Die Industrialisierung führte zu einem Bevölkerungswachstum und zur Errichtung von Anlagen wie dem Schwimmbad. Radenthein ist bekannt für seine katholischen und evangelischen Pfarrkirchen, darunter die hl. Nikolaus-Kirche und die Johanneskirche. Das Türkhaus in Kaning und der Mühlenwanderweg sind Sehenswürdigkeiten. Das Granatium und das Sagamundo – Haus des Erzählens zeigen die kulturelle Geschichte der Region. Sport- und Freizeitmöglichkeiten umfassen die Nockhalle, Wanderwege und mehrere Tennisplätze. Die Wirtschaft lebt vor allem vom Magnesitbergbau und dem Tourismus, insbesondere in Döbriach.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Spittal an der Drau
Seehöhe
746 m
Quellen:Radenthein (CC0-1.0)

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