Stülper Huk
Burg in Schleswig-Holstein, Deutschland
Die Stülper Huk ist eine kleine, erhöhte Halbinsel im Unterlauf der Trave, an einer Flussbiegung gegenüber von Pötenitzer Wiek und Dassower See. Sie liegt im Naturschutzgebiet Dummersdorfer Ufer und ist Teil der Gemarkung Dummersdorf. Die Huk war im 12. Jahrhundert strategisch bedeutsam, da sie über der eiszeitlichen Schmelzwasserrinne der Trave lag und von Heinrich dem Löwen als Burg befestigt wurde. Die Stülper Huk gilt als eines der wichtigsten Bodendenkmale im Bereich Travemünde. Archäologische Funde zeigen, dass der Ort schon in der Steinzeit besucht wurde. Im Hochmittelalter stand vermutlich eine Motte auf dem erhöhten Sporn des Hirtenbergs. Die Anlage wurde als Alt-Travemünde identifiziert, da die Trave hier in die Pötenitzer Wiek mündete. Die Burg wurde 1147 oder 1149 von Graf Adolf II. von Holstein befestigt und 1181 von den Abodriten zerstört. Auf der Huk gibt es Reste einer alten Befestigung, darunter Grabenzüge, Erdbrücken und einen Innenraum mit einem Steinfundament, das einen Turm darstellen könnte. Die Anlage war strategisch günstig gelegen und hatte nur einen schmalen Zugang. Die genaue Lokalisierung der Wehranlage ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die Stülper Huk ist heute ein bedeutendes historisches Zeugnis der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Schleswig-Holstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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