Leuchtturm Travemünde

📷 Bild: Wikimedia Commons

Bezirk Lübeck

Leuchtturm Travemünde

Leuchtturm in Deutschland

Der Leuchtturm Travemünde ist ein historisches Baudenkmal aus rotem Backstein, das 1827 in klassizistischem Stil errichtet wurde. Er steht in Travemünde, einer Stadt an der Lübecker Bucht, und hat eine Höhe von 31 Metern. Der Turm ist durch fünf Gesimse unterteilt und verfügt über einen Lotsenausguck in der Mitte sowie eine schmale Plattform im Obergeschoss. Er ist das älteste Seezeichen an der deutschen Ostseeküste und der Lübecker Bucht. Der Leuchtturm war bis 1972 in Betrieb, bis der Neubau des Maritim-Hotels die Sicht behinderte. Seit 1974 ist das Leuchtfeuer auf dem Hotel in 114,7 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gebäude ist heute ein Museum, in dem historische Schifffahrtszeichen und Ausrüstungen aus der Zeit der Leuchttürme gezeigt werden. In der obersten Etage sind die ursprünglichen 1000-Watt-Glühlampen erhalten. Die Anlage ist für Besichtigungen zugänglich. Der Turm bietet einen Blick auf die Umgebung und erinnert an das Hochwasser von 1872 durch eine Hochwassermarke. Das Leuchtenfeld spielt eine Rolle in Thomas MANNs Roman „Buddenbrooks“ und ist in der Erzählung „Wie Jappe und Do Escobar sich prügelten“ ein Schauplatz. Das Museum zeigt Modelle von Feuerschiffen und Lichtanlagen anderer Leuchttürme. Die Ausstellungen sind für Besucher offen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Leuchtturm
Ort
Travemünde
Adresse
Am Leuchtenfeld 1, 23570 Lübeck-Travemünde
Erbaut
1539
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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