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Sankt Marxer Friedhof
Friedhof im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße
Der Sankt Marxer Friedhof liegt im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße und wurde 1784 als einer der fünf Biedermeier-Friedhöfe eingerichtet. Er war ursprünglich der zweitgrößte communalen Friedhof mit einer Fläche von über 60.000 m² und umfasste Teile der Inneren Stadt und der Vorstädte. 1874 wurde er geschlossen und später in eine Parkanlage umgewandelt, wodurch er unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Friedhof ist besonders bekannt durch das Grab von Wolfgang Amadeus Mozart. Zudem beherbergt er zahlreiche andere historische Grabstätten, darunter jene von Georg Raphael Donner und Basilio Calafati. Die Anlage wurde nach Kriegsende 1946 wieder öffentlich zugänglich gemacht und seit den 1990er Jahren stetig restauriert. Die Grabsteine aus Sandstein und Kalkstein sind oft in schlechtem Zustand, weshalb eine umfassende Erhaltungsmaßnahme eingeleitet wurde. Der Friedhof bietet heute Ruhe und Erholung trotz seiner Lage an einer stark befahrenen Straße. Er ist von einer Ziegelmauer umgeben und hat eine fast rechteckige Form. Die Anlage ist dicht mit Bäumen und Fliedersträuchern bewachsen, wodurch sie als eines der fliederreichsten Gebiete Wiens gilt. Der Hauptweg und Nebenwege sind mit Parkbänken ausgestattet, und es gelten ein Hunde- und Radfahrverbot. Die Anlage ist sowohl für ihre historischen Grabstätten als auch für die Naturgestaltung attraktiv.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof
- Ort
- Landstraße
- Adresse
- Leberstraße 6-8
- Erbaut
- 1784
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 190 m
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