Documenta 6

📷 Bild: Wikimedia Commons

HessenRegierungsbezirk Kassel

Documenta 6

sechte Ausstellung der documenta in Kassel (1977)

Die documenta 6 fand 1977 in Kassel statt und war die größte Kunstausstellung Deutschlands. Sie wurde von Manfred Schneckenburger geleitet und umfasste 2.700 Werke von 655 Künstlern. Die Ausstellung war in verschiedenen Orten der Stadt verteilt, darunter das Fridericianum, die Neue Galerie und die Karlsaue. Sie thematisierte Medien und die Mediengesellschaft und stellte erstmals Fotografie in den Fokus. Die documenta 6 zog 343.410 Besucher an und bot eine Vielzahl von Kunstwerken, darunter das „Terminal“ von Richard Serra und „der vertikale Erdkilometer“ von Walter De Maria. Zudem gab es die Laserskulptur Laserscape von Horst H. Baumann und die begehbare Stahlskulptur „Rahmenbau“ von Haus-Rucker-Co. Die Ausstellung prägte die Landschaft Kassels mit Außenarbeiten und schuf eine einzigartige Atmosphäre. Besucher konnten sich in den Ausstellungsorten auf verschiedenen Ebenen bewegen und die Werke aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Die Karlsaue war vollständig mit Kunstwerken erschlossen, und die Ausstellung wurde durch die Besucherschule von Bazon Brock ergänzt. Einige Werke blieben in Kassel, wie das Traumschiff Tante Olga oder der Vertikale Erdkilometer. Die documenta 6 prägte die Stadt mit ihrer künstlerischen Präsenz und ihrer thematischen Tiefe.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kunstausstellung, documenta-Ausgabe
Ort
Kassel

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