📷 Bild: Wikimedia Commons
Gilău
Gemeinde in Rumänien
Gilău liegt im Westen des Siebenbürgischen Beckens im Somesch-Hochland, östlich der Gilăuer Berge. Der Ort befindet sich an der Mündung des Baches Căpuș in den Someșul Mic und an der Europastraße 68. Er ist 14 Kilometer westlich der Kreishauptstadt Cluj-Napoca und hat einen Anschluss an die Autobahn A3. Die Gemeinde umgibt eine flache, landwirtschaftlich genutzte Landschaft mit Wiesen und Wäldern. Der Ort wurde erstmals 1246 urkundlich erwähnt und wurde bei der Zerstörung durch die Tataren schwer beschädigt. Ungarischer König Béla IV. siedelte hier später Siebenbürger Sachsen an. Im 15. Jahrhundert baute der Bischof László Geréb ein Schloss, das heute eine Sonderschule beherbergt. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bereits in der Jungsteinzeit hin, wobei das römische Kastell Gilău im Schlosspark entdeckt wurde. Gilău ist bekannt für das Schloss, das ursprünglich um 1300 errichtet wurde und mehrfach umgebaut wurde. Es diente als Residenz der ungarischen Königin Isabella Jagiellonica. Im Schlosspark liegen die Ruinen des römischen Kastells. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die sich bis in die Antike zurückverfolgen lässt und sich durch kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Epochen auszeichnet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Cluj
- Adresse
- Str. Principală, nr. 723, com. Gilau
- Website
- http://www.comunagilau.ro
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