📷 Bild: Wikimedia Commons
Milaș
Gemeinde in Rumänien
Milaș liegt im Siebenbürgischen Becken im Süden des Kreises Bistrița-Năsăud. Der Ort befindet sich am Oberlauf der Lechința, einem rechten Zufluss des Mureș, und ist etwa 30 Kilometer westlich der Stadt Reghin und 50 Kilometer südlich der Kreishauptstadt Bistrița. Die Gemeinde ist von der nördlichen Nachbargemeinde Teaca und der südlich gelegenen Gemeinde Râciu im Kreis Mureș umgeben. Auf ihrem Gebiet verläuft die Schmalspurbahn Mocănița Transilvaniei, die nach längerer Stilllegung erneut verkehrt. Der Ort wurde 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Gebiet des eingemeindeten Dorfes Orosfaia wurden archäologische Funde der Jungsteinzeit entdeckt, die heute im Museum in Aiud ausgestellt sind. Im Königreich Ungarn gehörte Milaș dem Stuhlbezirk Mezőörményes an und wurde später dem historischen Kreis Mureș zugeordnet. Im 19. und 20. Jahrhundert war der Ort Teil mehrerer ethnischer Gruppen, die sich in der Bevölkerungsstatistik widerspiegeln. Milaș ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter das ehemalige Landhaus der ungarischen Adelsfamilie Teleki, das 1756 errichtet wurde, sowie die reformierte Kirche aus dem Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Holzkirche Sf. Ioan Botezătorul steht unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat auch eine Verbindung zur Person Iuliu Hossu, der als Kardinal bekannt ist. Die kulturelle und historische Landschaft prägt das Bild des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Bistrița-Năsăud
- Adresse
- Str. Principală, nr. 282
- Seehöhe
- 378 m
- Website
- https://comunamilas.ro
In der Nähe
- Castelul Teleki din Comlod3.4 km
- Biserica reformată din Comlod3.6 km
- Urmeniș5.4 km
- Situl arheologic de la Stupini, punct „Fânațele Archiudului”7.1 km
- Așezare7.1 km
- Așezare7.1 km
QR-Code