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Ahrensbök
Gemeinde in Schleswig-Holstein, Deutschland
Ahrensbök ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Sie liegt im südöstlichen Teil des Ostholsteinischen Hügel- und Seenlands, nordwestlich von Lübeck. Die Trave entspringt im Gemeindegebiet bei Gießelrade. Das Gebiet umfasst mehrere Wohnplätze und Dörfer, darunter Barghorst, Böbs und Gießelrade. Nachbargemeinden sind Bosau, Süsel und Stockelsdorf. Das Gebiet ist von Endmoränen geprägt, die während der Weichsel-Kaltzeit aufgeschüttet wurden. Ahrensbök wurde 1280 gegründet und 1328 erstmals urkundlich erwähnt. 1397 wurde ein Kartäuserkloster gegründet, und 1564 ein Amt. 1791 wurde ein Vieh- und Pferdemarkt eingerichtet, der 1832 durch einen Wochenmarkt ersetzt wurde. 1912 erhielt die Gemeinde den Status einer „Stadt II. Klasse“. 1933 verlor sie das Stadtrecht und wurde zur Gemeinde mit 19 Dorfschaften. 1995 und 1998 erhielt sie den Europapreis für internationale Partnerschaften. In Ahrensbök gibt es mehrere sehenswerte Orte. Der Wasserturm aus dem Jahr 1976 ist 45 Meter hoch und bekannt für seinen modernen Baustil. In der Nähe des Flörkendorfer Teiches liegt der Theodor-Möller-Park. Die Reste der Burg Schwinkenrade und der Turmhügelburg Havekost sind ebenfalls sehenswert. Die evangelische Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert und die katholische Kirche „Maria Königin“ aus den 1950er Jahren sind weitere historische Bauten. Die Gedenkstätte Ahrensbök erinnert an den KZ Fürstengrube-Todesmarsch von 1945.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Ostholstein
- Seehöhe
- 57 m
- Website
- https://www.ahrensboek.de/
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