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Alservorstadt
Die Alservorstadt ist ein Wiener Stadtteil, der sich über die Bezirke Alsergrund und Josefstadt erstreckt. Namensgeber ist der Fluss Als, der heute als unterirdischer Bachkanal durch das Gebiet fließt. Im Norden grenzt das Viertel an den Thurygrund, im Osten an die Roßau, im Süden an die Innere Stadt und im Westen an Währing. Der Stadtteil entstand nach der Türkenbelagerung 1683 und entwickelte sich aus einem damals dünn besiedelten Gebiet entlang der heutigen Alser Straße. Historisch prägend waren Armenhäuser, Krankenanstalten wie das Spanische Spital und das Allgemeine Krankenhaus, das 1784 eröffnet wurde. Auch das Wiener Findelhaus und eine Gewehrfabrik befanden sich hier. Heute sind bedeutende Institutionen wie das Josephinum, die Votivkirche und das Österreichische Museum für Volkskunde hier zu finden. Besucher können die neugotische Votivkirche bewundern oder die Strudlhofstiege entdecken, die durch einen Roman literarisch verewigt wurde. Der Schönbornpark und der Arne-Karlsson-Park bieten Erholung, während das Palais Schönborn das Volkskundemuseum beherbergt. Die gute Verkehrsanbindung über die U-Bahn-Stationen Alser Straße und Schottentor ermöglicht einfache Erkundungen des Viertels.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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