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Schloss Freudenhain
Schloss in Deutschland
Schloss Freudenhain steht im Stadtgebiet von Passau am Nordufer der Donau in einem gleichnamigen Park. Es wurde zwischen 1785 und 1792 als Sommersitz errichtet, nach Plänen von Johann Georg von Hagenauer. Die Anlage ist als Baudenkmal von Passau unter der Aktennummer D-2-62-000-663 geschützt. Die historische Nutzung reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück, als hier der Fürstbischof August von Limburg-Stirum im Flug vor den Franzosen starb. Das Schloss diente bis in die 1950er Jahre als Lehrerinnenbildungsanstalt und höhere Mädchenschule, bis es 1954 zum Auersperg-Gymnasium Passau Freudenhain wurde. Heute besuchen etwa 570 Schüler den Wirtschafts- oder musischen Zweig. Die musische Ausrichtung umfasst zusätzliche Musikstunden und Instrumentalunterricht, während der wirtschaftliche Zweig Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache anbietet. Das Gymnasium bietet zudem eine Ganztagsklasse mit verschiedenen Neigungsgruppen an. Die Anlage besteht aus einem zweigeschossigen Hauptbau mit Mansarddach und einem Ehrenhof, der von Wirtschaftsbauten umgeben ist. Eine Rampe führt zum Portikus mit Balkon. Das Schloss liegt im Zentrum eines ehemaligen englischen Parks, der um ein künstliches Dorf mit Anwesen der Mitarbeiter des Fürstbischofs gruppiert ist. Die Umgebung umfasst den Passauer Stadtpark und die Donau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Passau
- Adresse
- Freudenhain 2, 94034 Passau
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
- Website
- http://www.freudenhain.de/
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