📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Questenberg/Kaunitz, BM für Finanzen
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (38500)
Das Questenbergpalais ist ein hochbarockes Palais in der Wiener Innere Stadt, Johannesgasse 5–5a. Es steht unter Denkmalschutz und war bis 1810 Eigentum der Familie Questenberg. Heute ist es Sitz des Bundesministeriums für Finanzen und wurde 1815 vom Staat erworben. Das Gebäude war zudem Sitz des Reichsfinanzministeriums und der Verwaltung für Bosnien und Herzegowina. Das Palais wurde in drei Etappen zwischen 1689 und 1724 erbaut. Es besitzt eine breit gelagerte Hauptfassade mit Risaliten und barocken Details. Im Innern finden sich Stuckaturen, Fresken und eine barocke Nischenplastik. Die Verbindung zum Winterpalais des Prinzen Eugen erfolgte erst im 20. Jahrhundert. Die Gesamtgrundfläche beträgt 2230 Quadratmeter, und das Gebäude ist mit dem Winterpalais durch einen Hof verbunden. Besucher können die barocke Fassade, den Vestibül mit toskanischen Säulen und die Deckenfresken des Bibliothekssaals bewundern. Im Inneren sind Stuckarbeiten und ein Spiegelsaal vorhanden, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Räume sind Teil eines Komplexes mit dem Winterpalais und dem Bürgerspitalbad. Die Sanierung des Palais wurde 2007 begonnen und 2012 abgeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Johannesgasse 5, 5a
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Palais Corbelli-Schoeller48 m
- Annakirche75 m
- Herzogenburgerhof90 m
- Winterpalais Prinz Eugen78 m
- Finanzministerium, Teil des ehem. Himmelpfortklosters94 m
- Hochschule für Musik und darstellende Kunst, ehem. Ursulinenkloster97 m
QR-Code