Winterpalais Prinz Eugen

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenWienBezirk Wien

Winterpalais Prinz Eugen

Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (30485)

Das Winterpalais Prinz Eugen in der Wiener Inneren Stadt, Himmelpfortgasse 8, war die Winterresidenz des Feldherrn. Es entstand in drei Bauphasen zwischen 1697 und 1724 und war der erste Prunkbau des Prinzen in Wien. Die historischen Räume dienten bis 2007 als Sitz des Bundesministeriums für Finanzen, wurden danach restauriert und als Bundesmuseum der Österreichischen Galerie Belvedere genutzt. Das Palais war zentral für die repräsentativen Funktionen Prinz Eugens, der hier Audienzen und Empfänge abhielt. Es beherbergte seine umfangreiche Bibliothek und Sammlungen. Die Architektur und Skulpturen, wie das Stiegenhaus mit Atlantenfiguren und das große Portal mit Reliefbildern, spiegeln die barocke Pracht wider. Die Räume wurden mehrfach restauriert und sind heute Teil der Kunstsammlungen der Österreichischen Galerie Belvedere. Besucher können die Prunkräume wie den Blauen Salon, den Rote Salon und das Goldkabinett besichtigen. Die Fassade und Fresken wurden saniert, und die historischen Räume sind in originalgetreuer barocker Opulenz präsentiert. Die Umgebung umfasst die Himmelpfortgasse und die Altstadt Wiens, die mit dem Palais eine besondere städtebauliche Einheit bildet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Museum, Stadtpalais
Ort
Innere Stadt
Adresse
Himmelpfortgasse 8
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Johann Bernhard Fischer von Erlach
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Winterpalais Prinz Eugen (CC0-1.0)

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