📷 Bild: Wikimedia Commons
Hugenottenmuseum Berlin
Museum in Berlin, Deutschland
Das Hugenottenmuseum in Berlin ist ein Museum, das die Geschichte der französischen Protestanten erzählt, die im 17. und 18. Jahrhundert aus Frankreich in Berlin und Brandenburg flüchteten. Die Flucht wurde durch die Revokation des Edits de Nantes 1685 ausgelöst, als die französischen Hugenotten unter religiösen Verfolgungen standen. Die Hugenottenmuseum-Exposition vermittelt die Geschichte dieser Flüchtlinge, die in Berlin und Brandenburg eine bedeutende Gemeinschaft bildeten und zur Entwicklung des preußischen Reiches beitrugen. Das Museum wurde 1935 im Französischen Dom in der Friedrichstadt, auf der Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte, eingerichtet. Es zeigt Dokumente, Gemälde, Kupferstiche, Handschriften und Medaillen, die die Geschichte der Hugenotten erzählen. Die Ausstellung erläutert die Gründe für die Flucht, die Entwicklung der französischen Gemeinden in Brandenburg und den Einfluss der Hugenotten auf die prussische Entwicklung. Prominente Persönlichkeiten wie Daniel Chodowiecki und Theodor Fontane werden ebenfalls vorgestellt. Die Ausstellung umfasst auch die Architektur und Geschichte der protestantischen Kathedrale in Berlin. Die Hugenottenmuseum-Exposition vermittelt die kulturelle und historische Bedeutung der Hugenotten in Berlin und Brandenburg. Die Ausstellung ist Teil der französischen Gemeinde in Berlin und zeigt die Verbindung zwischen der französischen und deutschen Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Berlin
- Adresse
- Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
- Erbaut
- 1935
In der Nähe
- Schiller-Denkmal92 m
- Französisches Komödienhaus92 m
- Königliches Nationaltheater100 m
- Deutscher Dom185 m
- Niederländisches Palais273 m
- Reiterstandbild Friedrichs des Großen313 m
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