Kloster Le Valasse

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Kloster Le Valasse

Kloster in Frankreich

Das Kloster Le Valasse ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Gruchet-le-Valasse, Département Seine-Maritime, Region Normandie, Frankreich. Es liegt etwa vier Kilometer südlich von Bolbec in Richtung Lillebonne. Die Abtei wurde 1157 von Kaiserin Mathilde von England und Graf Waleran von Meulan gestiftet und mit Mönchen aus Mortemer besetzt. Sie gehörte der Filiation der Primarabtei Clairvaux an und wurde 1218 fertiggestellt. Die Abtei war während des Hundertjährigen Kriegs und 1562 während der Hugenottenkriege zerstört worden. 1791 wurde sie während der Französischen Revolution aufgelöst. Im 18. Jahrhundert wurde das Kloster weitgehend neu gebaut. Das dreizehnachsige Hauptgebäude mit Mittelrisalit und wappengeschmücktem Dreiecksgiebel steht heute als Monument historique seit 1943. Seit 1985 wird die Anlage kulturell genutzt, und seit 2008 gibt es zudem einen Freizeitpark. Die Anlage umfasst einen Ostflügel mit romanischem Kapitelsaal, einen Westflügel mit Konversentrakt und einen Nordflügel aus dem 16. Jahrhundert. Die spätgotische Kirche wurde 1810 abgebrochen. Die Bauten sind Teil der historischen Stätte, die heute für kulturelle Aktivitäten und Freizeit genutzt wird. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft des Pays de Caux.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Gruchet-le-Valasse
Erbaut
1157
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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