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château de Lillebonne
Schloss in Frankreich
Das Château de Lillebonne ist ein mittelalterlicher Burgfried mit Ursprünge im 11. Jahrhundert, heute als Ruinen auf dem Gemeindegebiet von Lillebonne in der Normandie, Département Seine-Maritime, zu finden. Die Ruinen liegen 350 Meter östlich der Kathedrale Notre-Dame de Lillebonne. Die Anlage war einst ein wichtiger Standort der römischen Stadt Juliobona und wurde von den Normannen als Residenz genutzt, darunter von Wilhelm dem Eroberer, der den ersten Burgfried errichtete. Der Burgfried war bis ins 13. Jahrhundert ein militärisch relevanter Ort, wo die Familie d'Harcourt die letzte Ebene des Donjons für die Artillerie umbaute. Im 17. Jahrhundert wurde der Burgfried durch die Nutzung als Steinbruch zerstört, bis 1869 der Donjon restauriert und ein modernes Wohnhaus errichtet wurde. Die Anlage umfasst eine lineare Verteidigungsanlage mit Bastionen, einen isolierten Donjon im Zentrum und eine umgebende Mauer. Die Ruinen umfassen den erhaltenen Donjon aus dem 13. Jahrhundert, der 1862 als Monument historique eingestuft wurde. Zudem sind der Boden mit archäologischen Funden, die Turm des Chartriers, die achteckige Turm und die umgebende Mauer bis 1990 als Monument historique geschützt. Die Anlage bietet einen Blick auf die römische und normannische Geschichte sowie die archäologischen Reste der Stadt Juliobona.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Lillebonne
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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