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Franziskanerkloster Hall in Tirol
Kirche in Hall in Tirol (123806)
Das Franziskanerkloster Hall in Tirol ist ein Kloster der Franziskaner in der Stadt Hall. Es liegt außerhalb der historischen Stadtmauer und wurde im 17. Jahrhundert auf einem von der Familie Schiestl gespendeten Grundstück errichtet. Die Kirche, die dem Patrozinium Maria von den Engeln untersteht, wurde 1644 gebaut und nach einem Brand 1760 wieder aufgebaut. Sie ist ein typisches Beispiel für den Baustil des Bettelordens und wurde im 19. Jahrhundert neuromanisch umgestaltet. Das Kloster ist besonders wegen seiner künstlerischen Ausstattung und seiner historischen Bedeutung interessant. Die Kirche besitzt Fresken, darunter das Werk von Josef Bachlechner und Franz Xaver Fuchs, sowie eine spätbarocke Kreuzigungsgruppe. Die Renovierungen im 20. Jahrhundert führten zu einer einheitlichen historistischen Gestaltung. Zudem wurde das Kloster nach dem Zweiten Weltkrieg wieder besetzt und 1997–1999 generalsaniert. Es steht unter Denkmalschutz. Besucher können die Klosterkirche mit ihrer einzigartigen Ausstattung und den Fresken bewundern. Der Kreuzgang enthält 31 Gemälde, die das Leben des hl. Franz von Assisi zeigen. Die Kirche ist mit flachen Pilastern und verschiedenen Gewölben versehen. Der Friedhof und die umliegende Landschaft ergänzen das Erlebnis. Die historischen Räume und die architektonische Gestaltung laden zu einer ruhigen und kulturellen Atmosphäre ein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hall in Tirol
- Adresse
- Stadtgraben 7
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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