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Pfarrkirche Hall
Kirchengebäude in Hall in Tirol
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Nikolaus steht im Oberen Stadtplatz der Altstadt von Hall in Tirol. Sie wurde erstmals 1281 urkundlich erwähnt und erhielt im 14. Jahrhundert ihre heutige gotische Form. Im 16. Jahrhundert wurde sie erstmals renoviert, und nach dem Erdbeben von 1670 wurde der Turm barock umgebaut. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert barockisiert, und die Deckengemälde wurden im 20. Jahrhundert mehrfach restauriert. Die Kirche ist für ihre barocken Wand- und Deckengemälde bekannt, die Josef Adam Mölk im Jahr 1752 schuf. Sie zeigen Szenen aus dem Leben des hl. Nikolaus. Im Langhaus befinden sich mehrere Seitenaltäre, darunter der nördliche Kreuzaltar mit einer plastischen Kreuzigungsgruppe und der südliche Apostelaltar mit der Übergabe des Schlüssels an Petrus. Im südlichen Seitenschiff steht der Altar des hl. Johannes Nepomuk, und im nördlichen Seitenschiff die Waldaufkapelle mit einer großen Reliquiensammlung. Die Kirche umfasst mehrere Kapellen, darunter die Fiegerkapelle mit einer Familiengruft und die Magdalenenkapelle mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Die Josefskapelle wurde nach der Zerstörung der Wolfgangskapelle im Jahr 1670 errichtet. Die Außenwand der Kirche trägt Grabtafeln für Adlige und Ordensschwestern, sowie eine Gedenktafel für Joseph Speckbacher. Die Orgel wurde 1999 durch ein neues Instrument ersetzt, und die Glocken sind auf die Anfangstöne des „Salve Regina“ gestimmt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Hall in Tirol
- Adresse
- Pfarrplatz
- Erbaut
- 1312
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Josefskapelle41 m
- Magdalenenkapelle42 m
- Bergbaumuseum Hall83 m
- Marcello's137 m
- Stadtmauer und Stadtgrabenmauer179 m
- Kath. Filialkirche, Salvatorkirche132 m
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