📷 Bild: Wikimedia Commons
Coccaglio
italienische Gemeinde
Coccaglio liegt in der Provinz Brescia in der Region Lombardei. Die Gemeinde ist von Castrezzato, Chiari, Cologne, Erbusco und Rovato umgeben. Sie befindet sich in einer flachen Landschaft, die vom Fluss Noce durchzogen wird. Die Gemeinde ist mit einer Eisenbahnlinie an Brescia angeschlossen, die 1854 errichtet und 1857 bis Bergamo verlängert wurde. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich im produzierenden Gewerbe und hat in den letzten Jahrzehnten eine stetige Zunahme erfahren. Coccaglio wurde erstmals 1200 erwähnt und war Teil der „neuen Straße“ zwischen Brescia und Bergamo. Im 13. Jahrhundert kam der Ort unter die Herrschaft des Azzo Visconti. Im 15. Jahrhundert wurde es Teil der venezianischen Territorien und erhielt mehrfach Steuerprivilegien. Der Ort war während des Zweiten Italienischen Unabhängigkeitskrieges von militärischen Aktionen betroffen, als die Österreicher am 11. Juni 1859 abzogen und Garibaldi am folgenden Tag einmarschierte. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von militärischen Ereignissen und politischen Veränderungen. Coccaglio ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die mittelalterliche Mauer, die dem Grundriss eines römischen Castrum folgt. Die Gemeinde zählt Luca Marenzio, einen berühmten Madrigalkomponisten, sowie den Franziskaner Andrea Manente und die Kapuziner Bonaventura und Viatore Bianchi zu ihren Söhnen und Töchtern. Die kulturelle und historische Bedeutung des Ortes wird durch diese Persönlichkeiten und die Vielfalt der Bevölkerung unterstrichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Brescia
- Seehöhe
- 162 m
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