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Poel
Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern
Die Insel Poel liegt etwa 10 km nördlich von Wismar in der Wismarer Bucht, am Südrand der Ostsee. Sie ist mit rund 37 km² die siebtgrößte deutsche Insel und wird von einer Bucht aus dem Süden eingetaucht. Der größte Ort der Insel, Kirchdorf, liegt am nördlichen Ende der Insel und beherbergt fast die Hälfte der 2500 Einwohner. Die Insel ist über einen Damm und eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die Insel hat eine lange Geschichte, die bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht, als Jäger und Sammler sie bewohnten. Im 12. Jahrhundert kam sie unter das Lübecker Domkapitel, und ab dem 16. Jahrhundert war sie Teil der mecklenburgischen Herzogtümer. Im 19. Jahrhundert wurde sie unter schwedischer Herrschaft, später an Mecklenburg-Schwerin verpfändet. 1997 wurde Poel als Erholungsort anerkannt, und seit 2004 trägt die Gemeinde den Titel „Ostseebad“. Auf Poel gibt es zahlreiche Naturschutzgebiete, darunter das Naturschutzgebiet Fauler See – Rustwerder, das 136 ha umfasst und Schutz für Salzwiesen und Brackwasserflächen bietet. Die Wismarer Bucht ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel und Seevögel. Auf der Insel leben auch Robben, Seehunde und andere marine Tiere. Die Flora umfasst artenreiche Salzwiesen, und die Fauna umfasst Säugetiere wie Füchse und Dachse. Die Insel ist Teil des Biotopverbundsystems Wismarbucht und hat über 300 geschützte Biotope.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Seebad, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Nordwestmecklenburg
- Seehöhe
- 8 m
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- Wismarer Bucht5.8 km
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