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Bayerische Voralpen
Die Bayerischen Voralpen erstrecken sich als Teil der Nördlichen Kalkalpen über Deutschland bis nach Tirol, wo sie mit dem Hinteren Sonnwendjoch bereits auf österreichischem Boden liegen. Das Gebirge reicht von der Loisach im Westen bis zum Inn im Osten, ist etwa 80 Kilometer lang und 20 bis 30 Kilometer breit. Mit Gipfeln wie dem Krottenkopf, der 2086 Meter hoch ist, bietet es alpine Landschaften, die jedoch meist unter 2000 Metern bleiben und nur selten steile Kalkfelsen aufweisen. Besonders reizvoll ist die Region für Wanderer und Bergsteiger, da viele Gipfel als Münchner Hausberge gelten und ganzjährig zugänglich sind. Beliebte Ziele sind etwa der Herzogstand, die Benediktenwand oder die Rotwand, die auch über familientaugliche Wege erreichbar sind. Zudem führen anspruchsvolle Kletterrouten wie am Plankenstein oder den Ruchenköpfen durch die Schlierseer Berge. Für Radfahrer verbindet der 225 Kilometer lange Weg Via Bavarica Tyrolensis München mit Tirol und erschließt so die Voralpen auf zwei Rädern. Vor Ort laden die Tegernseer und Schlierseer Berge mit ihren Tälern und Seen zu ausgedehnten Touren ein. Der Spitzingsee und der Risserkogel sind dabei nur zwei der vielen markierten Ziele. Fernwanderer folgen etwa dem Violette Weg der Via Alpina, der in neun Etappen durch die Voralpen führt, oder dem Traumpfad München–Venedig, der über das Brauneck und die Benediktenwand verläuft. Die Region dient zudem als wichtiger Grundwasserspeicher für München und verbindet so landschaftliche Schönheit mit ökologischer Bedeutung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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