📷 Bild: Wikimedia Commons
Kartause St. Margarethental, Basel, Schweiz
ehemaliges Kloster des Kartäuserordens, Schweiz
Das Kloster St. Margarethental, auch Kartause St. Margarethental, liegt in Kleinbasel, einem Teil der Stadt Basel. Es war ein Kartäuserkloster, das 1401 von Jakob Zibol gegründet wurde. Die Anfänge waren schwierig, doch unter Prior Heinrich Arnoldi und Jakob Lauber erreichte die Kartause ihre Blütezeit. Sie wurde zu einem Zentrum geistlichen und wissenschaftlichen Lebens, insbesondere durch die Anwesenheit von Gelehrten wie Johannes Heynlin und Hieronymus Zscheckenbürlin. Die Kartause blieb bis 1564 bestehen, bis die Reformation und die Auflösung der Klöster den Orden verdrängten. Die Kartause besitzt eine reiche Architektur mit einem grossen Kreuzgang, einer Kirche, Bibliothek und verschiedenen Räumen. Die Klosterkirche weicht von der üblichen Osterichtung ab und wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Sie besitzt ein Netzgewölbe, das 1487 durch Hieronymus Zscheckenbürlin finanziert wurde. Die Kirche wurde nach der Auflösung des Klosters profaniert, doch der Mönchschor blieb erhalten. Im Gebäudekomplex gibt es einen Kleinen Kreuzgang mit einer Grablege der Amerbach-Familie und ein Wandgemälde zur Gründungsgeschichte des Kartäuserordens. Das Grosse Haus beherbergt den Eckturm der ehemaligen Stadtmauer.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
- Ort
- Basel
- Adresse
- Theodorskirchplatz 7
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
In der Nähe
- Theodorskirche (Basel)104 m
- Riehentor194 m
- Cartoonmuseum Basel422 m
- Schöneckbrunnen420 m
- Salon des Pianos421 m
- St. Alban-Schwibbogen404 m
QR-Code