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Burg Gürzenich
Burgruine in Deutschland
Die Burg Gürzenich stand im Dürener Stadtteil Gürzenich in Nordrhein-Westfalen. Sie war eine Niederungsburg an der Ostgrenze des Herzogtums Jülich und lag ursprünglich an der Grenze zum Erzstift Köln. Die heute erhaltenen Mauerreste sind in einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts verbaut und seit 1986 unter Denkmalschutz. Die Burg war ein Lehen der Jülicher Grafen und wurde erstmals 1232 von Caesarius von Heisterbach erwähnt. Sie wurde 1232 von Rittern von Bachem überfallen und zerstört. Im 14. Jahrhundert war die Familie von Echtz im Besitz der Burg. 1530 verkaufte Dietrich von Beusdael seinen Anteil an die Familie von Schellart, sodass die Burg wieder in einer Hand vereint war. 1830 mussten die Gebäude abgerissen werden, da sie in einem ruinösen Zustand waren. Die Burg war eine zweiteilige Anlage mit einer polygonalen Vorburg und einem freistehenden Burghaus. Das Burghaus war zweigeschossig mit rechteckigem Grundriss und Staffelgiebel. An der Rückseite stand ein Rundturm mit hohem Kegeldach. Reste der Vorburg sind heute in der Hofanlage des ehemaligen Anwesens Kreuder zu erkennen. Spolien aus Sandstein, darunter ein Sturzstein mit der Jahreszahl 1555, sind im Mona-Lisa-Turm im Schillingspark verbaut. Auf einer Topographischen Aufnahme aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist eine Draufsicht der Burganlage eingezeichnet.
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- Art
- Burg
- Ort
- Düren
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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