Johanniterkommende Velden, Düren
Kloster in Deutschland
Das Johanniterkloster zu Velden war das älteste Kloster Dürens und lag nahe dem Holztor, heute in der Wallstraße. Die Malteser lebten dort unter strenger Ordnung und hießen Hospitular-Brüder. Die Kommende umfasste 80 Morgen Freiland und 4 Morgen steuerbares Land. Die Stätte wurde 1292 erstmals erwähnt und später durch einen Brand stark zerstört. Die Kommende war bis ins 18. Jahrhundert aktiv. 1543 wurde sie während des Dritten Geldrischen Erbfolgekriegs zerstört, wobei der Kommendator Johann Zeirsch starb. 1622 war Conrad Scheiffart von Merode Kommendator, und 1720 besaß Freiherr von Rhede die Güter. 1734 war Freiherr von Wachtendonk Kommandeur, und 1746 verwaltete Johann Theodor Gastell die Kommende. Das Gelände war ursprünglich ein landwirtschaftlicher Betrieb, der 1967 abgebrochen wurde. Die Veldener Straße in Düren erinnert heute an die Kommende. Die Stätte war ein Zentrum der Johanniter und hatte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Stadt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Düren
- Erbaut
- 1291
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