Ortenburg

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Ortenburg

Burg in Sachsen, Deutschland

Die Ortenburg liegt in Bautzen und steht auf einem Felssporn über dem östlichen Ufer der Spree. Sie wurde erstmals 1405 als „castrum Orthenburg in Budissin“ erwähnt und war strategisch bedeutsam aufgrund der Flussübergänge. Die Burg war im Mittelalter ein politischer Mittelpunkt der Milzener Region und später Teil des Markgrafentums Meißen. Sie war bis ins 19. Jahrhundert Sitz des Oberamts und heute Sitz des Sächsischen Oberverwaltungsgerichtes. Die Ortenburg war bis zum 17. Jahrhundert Sitz der Landvögte und beherbergte später die Oberamtsregierung der Oberlausitz. Das Hauptgebäude wurde im 15. Jahrhundert von Matthias Corvinus neu gebaut und im 17. Jahrhundert mit Renaissancegiebeln ausgestattet. Der Matthiasturm ist das markanteste Gebäude. Die Burg wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, wobei der Wiederaufbau erst nach 1648 vollendet wurde. Heute ist die Burg ein Kulturdenkmal und beherbergt verschiedene Institutionen. Die Ortenburg umfasst einen Burghof mit einem tiefen Felsbrunnen und verschiedene Bauten wie den Burgwasserturm, das Kornhaus und das Salzhaus. Das Hauptgebäude beherbergt das Sächsische Oberverwaltungsgericht und das Sorbische Museum. Der Stucksaal im Hauptgebäude ist ein bedeutendes kulturelles Erbe. Die Burg ist heute ein Ort der Geschichte und Kultur, mit Blicken auf die Spree und die umliegende Landschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Bautzen
Adresse
Ortenburg 9
Erbaut
1000
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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