Lanvaudan
Lanvaudan liegt im Binnenland der bretonischen Halbinsel, etwa 19 Kilometer nordöstlich von Lorient. Die Gemeinde ist umgeben von Nachbargemeinden wie Inguiniel im Norden, Bubry und Quistinic im Osten sowie Calan und Plouay im Westen. Sie befindet sich im Département Morbihan und gehört zum Arrondissement Lorient. Die Landschaft um Lanvaudan ist geprägt von flachen Tälern und leicht hügeligem Gelände, das typisch für die bretonische Region ist. Lanvaudan hat eine lange Geschichte, die bis in die prähistorische Zeit zurückreicht. Überreste aus gallo-römischer Zeit zeigen eine frühe Besiedlung. Im 12. Jahrhundert siedelte eine Mönchsgemeinschaft im Ort Kermorc'h an. Die Gemeinde war bis zur Französischen Revolution eine eigenständige Kirchgemeinde und gehörte historisch zum Pays de Vannes. Nach der Revolution war sie ein Kampfgebiet zwischen Republikanern und Chouans, was die politische Entwicklung der Gemeinde beeinflusste. Lanvaudan ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Kirche Saint-Mandé aus dem 17. Jahrhundert und die Kapelle Saint-Mélec aus dem Jahr 1645. Im Ort Lomelec steht eine alte Kapelle, und im Dorf gibt es ein altes Haus mit einem geschmückten Hundeeingang. Auf dem Kirchplatz befindet sich ein Kreuz aus dem 18. Jahrhundert sowie eine Stele aus gallischer Zeit. Zudem gibt es Strohgedeckte Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und einen Quellbrunnen Saint-Roch, die das kulturelle und historische Erbe der Gemeinde widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 808
- Fläche
- 18,3 km²
- Seehöhe
- 158 m
- Bezirk
- Morbihan
- Website
- https://www.lanvaudan.fr
In der Nähe
- fontaine Saint-Roch624 m
- manoir de Kerollin2.4 km
- Kanton Plouay2.8 km
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- château de Kerdrého4.2 km
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