📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Haneck
Burgruine in Deutschland
Die Burg Haneck ist eine Ruine einer Höhenburg im Gemeindegebiet von Oestrich-Winkel, im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Sie liegt südlich der Wisper auf dem Bergsporn am Hanenberg mit einer Höhe von 330 m ü. NHN. Die Burg ist durch zwei tiefe Halsgräben abgegrenzt und liegt in der Nähe des Dorfs Geroldstein. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet und wurde im 16. Jahrhundert verlassen. Die Burg Haneck wurde 1386 von Philipp von Gerhartstein erbaut, um das Gebiet gegen die Grafen von Katzenelnbogen abzusichern. Sie war bis 1569 bewohnt, danach verfiel sie schrittweise. Die Burg fiel an das Erzbistum Mainz und wurde bis 1804 verwaltet. Die Ruine ist heute im Privatbesitz und wurde im 20. Jahrhundert durch verschiedene Forschungen untersucht. Die Anlage umfasst einen achteckigen Bergfried mit einer starken Schildmauer und einem Treppenturm. Daneben gibt es einen Palas-Bereich mit spitzbogigem Portal und Schlitzfenstern. Im Innenhof befindet sich ein in den Felsen gehauener Brunnenschacht. Die Burg wird nach Süden durch einen tiefen Halsgraben gegen den Hang gesichert. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage auf dem Bergsporn geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Oestrich-Winkel
- Adresse
- SchloßdellWehrgraben
- Erbaut
- 1386
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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