Rotunde von Mosta

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Rotunde von Mosta

Kirchengebäude in Malta

Die Rotunde von Mosta ist eine katholische Kirche in der Stadt Mosta auf Malta. Sie steht in der nördlichen Region der Insel und fällt durch ihre runde Form auf. Der Bau wurde um die bestehende ältere Kirche herum errichtet, sodass während der Bauzeit weiterhin Gottesdienste stattfinden konnten. Die Kirche lohnt einen Besuch wegen ihrer beeindruckenden Architektur und Geschichte. Der Entwurf stammt vom maltesischen Architekten Giorgio Grognet de Vassé, der sich am Pantheon in Rom orientierte. Mit einem Außendurchmesser von fast 55 Metern und einer Kuppelhöhe von über 56 Metern im Inneren gehört sie zu den größten freitragenden Kirchenkuppeln der Welt. Besonders bekannt ist das Ereignis aus dem Zweiten Weltkrieg, als eine deutsche Bombe die Kuppel durchschlug, aber nicht explodierte – bei etwa 300 anwesenden Gläubigen ohne Verletzte. Im Inneren beeindruckt die farbenfrohe Ausstattung in Blau, Gold und Weiß. Die Marmorböden und Gemälde maltesischer Künstler prägen den Raum. Besonders sehenswert sind das Hauptaltarbild von Stefano Erardi und die Marienstatue in nazarenem Stil, die später von Vincent Apap überarbeitet wurde. In der Sakristei liegt eine Kopie der Bombe von 1942, die als Symbol des „Wunders von Mosta“ gilt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Basilica minor, Rotunde
Ort
Mosta
Erbaut
1860
Baustil
klassizistische Architektur
Architekt
Giorgio Grognet de Vassé

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