Uivar
Gemeinde in Siebenbürgen, Rumänien
Uivar liegt in der Banater Tiefebene, an der Grenze zu Serbien, an der Nationalstraße DN59B. Der Ort ist 42 Kilometer von Timișoara und 30 Kilometer von Jimbolia entfernt. Er befindet sich 83 Meter über dem Meeresspiegel. Der Begakanal begrenzt den Ort im Südosten, im Norden fließt die Timișaț. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Pustiniș, Răuți und Sânmartinu Maghiar. Uivar wurde erstmals 1767 schriftlich erwähnt, als die erste Kolonisation mit deutschen und ungarischen Siedlern begann. Die ersten Ansiedlungsversuche scheiterten an Überschwemmungen. 1811 startete Graf von Buttler eine neue Ansiedlung, die durch Dämme und Gräben erfolgreich gestaltet wurde. Die Gemeinde besaß zwischen 1814 und 1844 ein Bethaus und errichtete 1844 die erste katholische Kirche. 1894 wurde eine Eisenbahnstrecke durch den Ort geführt, und der Wochenmarkt entwickelte sich zum wichtigsten Handelsumschlagsplatz der Region. Uivar ist bekannt für seine archäologischen Funde, darunter ein Siedlungshügel aus der späten Neolithikum- und Kupferzeit. Die Forschung am Tell von Uivar, ein deutsch-rumänisches Projekt, begann 1998. Die Untersuchungen sollen die Entwicklung einer spätneolithischen Siedlung erforschen. Daneben wurden Überreste aus der Bronzezeit, der Eisenzeit und dem Mittelalter gefunden. Die Gemeinde hat auch eine katholische Kirche und eine historische Bahnstation. Sie ist ein Zentrum der Landwirtschaft mit Ackerbau und Weinbau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Timiș
- Adresse
- str Principala Nr. 348
- Seehöhe
- 75 m
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