KlosterSachsenBezirk Sachsen

Franziskanerkloster Leipzig

Ehemaliges Franziskanerkloster in Sachsen

Das Franziskanerkloster Leipzig war ein Kloster der Franziskaner, das von der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur Reformation bestand. Es lag im Nordwesten der Stadt auf dem heutigen Matthäikirchhof, nahe der Zwingburg. Die ersten urkundlichen Erwähnungen datieren von 1261, als der Konvent zur Sächsischen Franziskanerprovinz gehörte. Die Kirche war dem Heiligen Geist geweiht, wurde aber meist als Barfüßerkirche bezeichnet, da die Franziskaner barfuß oder in Sandalen gingen. Das Kloster war bis 1539 bestehend, bis die Reformation die Aufhebung des Ordens und die Vertreibung der Franziskaner einleitete. 1543 wurde es endgültig geräumt, und Kurfürst Moritz verkaufte es an die Stadt. Die Kirche wurde ab 1552 als Stapelplatz genutzt, bis ab 1671 Bemühungen zur Wiederherstellung als Kirche begannen, die schließlich zur Matthäikirche führten, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Vor Ort erinnert das Barfußgäßchen an das einstige Franziskanerkloster. Der Name stammt aus dem 13. Jahrhundert, als die Franziskaner den Weg zum Markt nutzten. Die Kirche, die einst als Barfüßerkirche bekannt war, wurde später zur Matthäikirche, die 1948 abgerissen wurde. Die Lage des Klosters im Nordwesten der Stadt und seine Verbindung zum Markt prägten die Stadtgeschichte und das lokale Klima.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Leipzig

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