📷 Bild: Wikimedia Commons
Vittoncourt
französische Gemeinde
Vittoncourt liegt am rechten Ufer der Französischen Nied, in der Region Grand Est. Der Ort ist etwa 23 Kilometer südöstlich von Metz und wird von Nachbarorten wie Boulay-Moselle und Faulquemont umschlossen. Der Wohnplatz Faux en Forêt, vier Kilometer nordöstlich des Dorfkerns, war einst ein ehemaliges Kloster. Die Gemeinde ist Teil des Départements Moselle und hat eine ländliche Atmosphäre mit kleineren Wohngebieten. Das Dorf war ursprünglich Teil des Bistums Metz und der Herrschaft Rollingen. Nach der Annexion Lothringens 1766 kam Vittoncourt an Frankreich. Im Ortsteil Faux en Forêt gab es ein Benediktinerkloster, das bis 1603 bestand. Die Kapelle Notre-Dame blieb nach dem Dreißigjährigen Krieg erhalten. Das Wappen der Gemeinde zeigt Symbole der Abtei Sankt Arnulf und der Familie Dieuamy. Die Region war mehrfach von politischen Veränderungen betroffen, darunter der Frankfurter Frieden 1871 und der Versailler Vertrag 1919. Vittoncourt ist bekannt für die Kirche St. Grégoire-1er und die Kapelle Notre-Dame mit Wandmalereien im Ortsteil Faux en Forêt. Die Gemeinde hat eine Geschichte, die sich durch religiöse und politische Ereignisse prägte. Die Bevölkerung lebte traditionell vom Landbau, wobei Getreide, Tabak und Futterpflanzen wichtig waren. Die Region war während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Wehrmacht besetzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 277 m
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