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Burg Rossberg
abgegangene Burg südlich von Winterthur
Die Burg Rossberg ist eine abgegangene Hügelburg im südlichen Winterthur, auf dem Gebiet der Winterthurer Aussenwacht Rossberg. Sie liegt nahe der Ortschaft Kemptthal und war einst mit dem Hof und der Kapelle Rossberg verbunden, die heute noch existiert. Die Burg war Teil der Besitzungen des Geschlechts Rossberg, das erstmals 1169 in einer Schenkungsurkunde erwähnt wurde. Die Burg war im 13. Jahrhundert Teil der Herrschaft der Grafen von Kyburg. 1241 übertrug Graf Hartmann V. von Kyburg die Einkünfte der Kapelle seiner Frau, und 1256 wurde der Name Rossberg erstmals in Zürich erwähnt. 1266 bestätigte der Bischof von Konstanz, dass die Burg bereits «längst zerstört» war. 1552 zerstörte der Wünschelrutengänger Martin Offner die Anlage durch Grabungen, wodurch der Burghügel den Flurname «Schatz» erhielt. Auf dem Burghügel wurden 1908 archäologische Ausgrabungen unter Leitung von Emil Stauber durchgeführt. Dabei fanden sich Fundamente eines Wohnturms, ein Sandsteinblock, der als Küchenherd interpretiert wurde, sowie eine Schafsschere und kleinere Funde. Die Mauerreste blieben ungeschützt und sind heute kaum noch erkennbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Winterthur
- Erbaut
- 1169
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