Deutsche Angestellten-Gewerkschaft
historische eigenständige Gewerkschaft mit Sitz in Hamburg
Die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) war eine eigenständige Gewerkschaft mit Sitz in Hamburg. Sie wurde 1949 aus fünf Angestelltenverbänden gegründet und gehörte nicht dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) an. Die DAG war berufsorientiert, parteipolitisch unabhängig und setzte sich für die Interessen der Angestellten ein. Sie war eine politische Spitzenorganisation und hatte eigene Bildungseinrichtungen wie die Deutsche Angestellten-Akademie. Die DAG war in der Bundesrepublik Deutschland eine bedeutende Gewerkschaft mit über 500.000 Mitgliedern bis 1989. Sie beeinflusste die Tarifpolitik und setzte frauenpolitische Akzente. Die Gewerkschaft war auch in Tarifverhandlungen und bei Auseinandersetzungen mit dem DGB aktiv. 2001 fusionierte sie mit vier DGB-Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Die DAG veranstaltete jährlich Gewerkschaftstage in verschiedenen Städten wie Hamburg, München und Berlin. Die Mitglieder waren in verschiedenen Berufsgruppen organisiert. Die Gewerkschaft hatte Geschäftsstellen in mehreren Städten und war in der Bundesrepublik ein wichtiger Bildungsträger. Die DAG war bis 2001 eine eigenständige Organisation mit eigener Struktur und Publikationen.
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- Art
- Behörde, Gewerkschaft
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1949
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