Kastell Deutz
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kastell Deutz war ein römisches Militärlager in der Antike als Divitia bekannt. Es lag direkt an der römischen Stadt Köln und diente der Sicherung der Grenze, als Brückenkopf für eine Rheinbrücke und als Machtdemonstration. Das Kastell wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. errichtet und war annähernd quadratisch angelegt. Es war mit starken Mauern und Türmen ausgestattet und besaß eine Fläche von etwa 2,25 Hektar. Das Kastell war eine wichtige Verteidigungsanlage und ein strategischer Punkt für die römische Armee. Es wurde im Jahr 315 fertiggestellt und beherbergte vermutlich etwa 900 Legionäre. Die Anlage war Teil der Römerbrücke, die für den Handel und die Bewegung von Truppen diente. Das Kastell wurde 401 verlassen und später von den Franken genutzt, bis es 557 von den Sachsen geplündert wurde. Im Inneren des Kastells gab es eine Hauptstraße und Kasernenbauten, die von Lagergassen getrennt waren. Die Anlage wurde später in ein Kloster verwandelt und schließlich abgerissen. Heute sind nur Fragmente erhalten, darunter Teile der Mauer im Historischen Gewölbekeller und in der Tiefgarage des Lanxess Towers. Die Überreste sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Niedergermanischer Limes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- römisches Militärlager, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk
- Ort
- Köln
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
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- Deutz Fundstätte305 m
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