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Ötztaler Ache
Die Ötztaler Ache ist der Hauptfluss des Ötztals in Tirol und mündet nach etwa 42 Kilometern bei Roppen in den Inn. Sie entsteht bei Zwieselstein aus dem Zusammenfluss von Venter Ache und Gurgler Ache und trennt die Ötztaler Alpen im Westen von den Stubaier Alpen im Osten. Ihr Lauf ist geprägt von Steilstufen und Stromschnellen, den sogenannten Achstürzen, die durch Bergstürze und die erosive Kraft des Wassers entstanden sind. Mit einem Einzugsgebiet von 894 Quadratkilometern, zu dem 171 Gletscher gehören, ist die Ache einer der wasserreichsten Flüsse Tirols. Ihre Wasserführung schwankt stark: Im Juli führt sie bis zum Siebzehnfachen der Menge im Februar, was auf den Einfluss der Gletscher zurückzuführen ist. Die Ache ist bekannt für ihre Wildwasserabschnitte, die bei Paddlern und Raftern beliebt sind, etwa die Venter Ache als wertvollster Wildfluss Tirols. Entlang des Flusses wechseln sich enge Schluchten mit breiteren Talabschnitten ab. Besonders sehenswert sind die Wasserfälle wie der Stuibenfall bei Umhausen oder der Lehner Wasserfall. Die Uferbereiche sind von Steilwänden, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen gesäumt, während die Ache selbst Lebensraum für spezialisierte Arten wie Bachforellen bietet.
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