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Benediktinerinnenkloster St. Andreas
Klostergebäude in Sarnen im Kanton Obwalden, Schweiz
Das Kloster St. Andreas ist ein Benediktinerinnenkloster in Sarnen, Kanton Obwalden, Schweiz. Es wurde 1120 in Engelberg gegründet und war bis 1615 mit dem Kloster Engelberg ein Doppelkloster. 1615 wurde der Frauenkonvent nach Sarnen verlegt. Die Abtei gehört zur Schweizerischen Benediktinerinnenföderation und hat seit 2019 ein gemeinsames Benediktinisches Zentrum mit Schwestern aus Wikon und Melchtal. Das Kloster besitzt eine umfangreiche Sammlung an Kulturgütern, darunter etwa 400 Handschriften, 800 Textilien und eine der wichtigsten Textiliensammlungen der Schweiz. Die Hochwasserkatastrophe von 2005 schädigte die Sammlungen erheblich, doch Restaurierungsarbeiten retteten den Großteil der Kulturgüter. Die Holzfigur Sarner Jesuskind, aus dem 14. Jahrhundert stammend, macht das Kloster zu einem Wallfahrtsort. Im Benediktinischen Zentrum «Ora et Labora» leben seit 2019 die drei Schwesterngemeinschaften von Sarnen, Wikon und Melchtal. Die Renovierungen und Neubauten kosteten 15 Millionen Franken. Die Klöster in Wikon und Melchtal wurden 2019 verkauft. Die Abtei ist auch für ihre NZZ-Kolumnen und Bücher über das Klosterleben bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Bauwerk
- Ort
- Sarnen
- Adresse
- Brünigstrasse 157-159, 6060 Sarnen
- Erbaut
- 1618
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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