📷 Bild: Wikimedia Commons
Brünings Saalbau
ehemaliges Wohnhaus, Theater, Restaurant, Veranstaltungshaus und Kino in Braunschweig
Der Brünings Saalbau war ein ehemaliges Theater, Veranstaltungshaus und Kino in Braunschweig. Das Gebäude wurde 1787 bis 1792 als Palais für den Oberkammerrat Veltheim errichtet und später zum Saalbau umgebaut. 1885 eröffnete Julius Behnecke einen Konzert- und Theatersaal, der 1892 von Louis Brüning übernommen wurde. Die Familie Brüning betrieb den Betrieb bis 1944, als das Gebäude durch Bombenangriffe zerstört wurde. Der Saalbau war ein zentraler Veranstaltungsort mit zahlreichen Konzerten, Theatervorstellungen und politischen Versammlungen. Bekannte Veranstaltungen umfassten die 69. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1897 und eine öffentliche Versammlung gegen die Revolution 1918. 1904 wurde das Gebäude als Operettentheater umgebaut, und 1914 als Kino betrieben, das bis 1944 in Betrieb blieb. Im Saalbau gab es verschiedene Räume, darunter einen großen Konzertsaal mit 560 m², einen Wintergarten, Restaurationsbereiche und Kegelbahnen im Keller. Das Gebäude wurde mit elektrischer Beleuchtung und moderner Technik ausgestattet. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume, Logen und Übungssäle. Der Saalbau bot Platz für bis zu 2000 Personen und war ein bedeutender kultureller und politischer Raum in Braunschweig.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Kino, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Mehrzweckhalle
- Ort
- Braunschweig
- Adresse
- Damm 16, Braunschweig
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