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Burg Zolchow
Burg in Deutschland
Die Burg Zolchow ist ein Ruinenkomplex einer befestigten Niederungsburg aus dem späten Mittelalter, der am Großen Plessower See in der Nähe des Dorfes Kemnitz liegt. Sie gehört zur Stadt Werder (Havel) und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Anlage war Teil der Sicherheitsstrategie der Brandenburger Domherren, die eine Befestigung mit Graben, Wall und Zugbrücke schufen. Die heute noch sichtbaren Kellerreste aus roten Backsteinen und Feldsteinen stammen vermutlich aus dieser Zeit. Die Burg war bis 1945 Teil der Plessower Linie der Familie von Rochow. Sie diente als Wohnsitz und Witwensitz, bis sie im 18. Jahrhundert in den Hintergrund rückte. Im 19. Jahrhundert wurde das Gelände für landwirtschaftliche Zwecke genutzt, wodurch die Befestigungen eingeebnet und zugeschüttet wurden. Das Wohnhaus wurde 1916 abgerissen, und die restlichen Gebäude verfielen. Die Ruinen der Kellerräume sind heute denkmalgeschützt und von einem Zaun und Planen geschützt. Die Anlage liegt am Ufer des Großen Plessower Sees, nahe der A 10. Die Ruinen sind von der einheimischen Bevölkerung als Burg Zolchow bekannt. Die Befestigung war Teil der Sicherheitsstrategie der Brandenburger Domherren, die die Burg im 13. Jahrhundert errichteten. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert veräußert und blieb bis 1945 in der Familie von Rochow. Die Kellerräume sind heute die einzigen noch erhaltenen Teile der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Brandenburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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