Johanniterkommende Burlage
ehemalige Komturei in Ostfriesland, Deutschland
Die Kommende Burlage war ein ostfriesisches Ordenshaus der Johanniter, das sich in der Gemeinde Rhauderfehn befindet. Sie lag etwa 17 Kilometer südsüdöstlich von Leer und 11 Kilometer östlich von Papenburg auf einer Höhe von zwei Metern über dem Meeresspiegel. Die genaue Lage der Wüstung wurde nie archäologisch untersucht, und die Geschichte der Kommende ist nur spärlich dokumentiert. Burlage wird erstmals 1319 als Buyrle erwähnt, doch es fehlen Belege für eine eigenständige Existenz. Später wurde sie zum Vorwerk der Kommende Langholt. Nach der Reformation entstanden Streitigkeiten um das Eigentum, die 1574 im Vertrag von Leer beigelegt wurden. Die Güter blieben dem Johanniterorden zuständig, während die Pächter Protestanten sein sollten. 1807 wurden sie von Ludwig Napoleon eingezogen und zur Staatsdomäne. Die Kommende war ein Teil der Johanniterkommenden in Ostfriesland, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Die ehemalige Kommende war ein Vorwerk der Kommende Langholt und wurde im 16. Jahrhundert im Streit um das Eigentum zwischen dem Grafenhaus und dem Orden umstritten. Die Stätte ist heute als Wüstung erhalten, aber keine archäologischen Untersuchungen wurden durchgeführt. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Rhauderfehn und die Region um Leer und Papenburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kommende, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rhauderfehn
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