📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Pesch
Schloss in Deutschland
Das Schloss Pesch liegt in Meerbusch, auf halbem Weg zwischen den Ortsteilen Strümp und Ossum-Bösinghoven. Es handelt sich um ein dreiflügeliges Jagdschloss, das ursprünglich auf kurkölnischem Gebiet stand, aber als eigenständiges Gut ohne Lehnspflicht existierte. Das Haupthaus ist von einem weitläufigen Schlosspark umgeben und wird von drei Nebengebäuden flankiert: der Rentei, dem Gutshof aus dem Jahr 1795 und der Schlosskapelle. Das Schloss war bis ins 18. Jahrhundert ein Streitobjekt zwischen verschiedenen Adelsfamilien, wobei der Besitz um 6.000 Goldgulden gegangen. 1689 wurde es Schauplatz des Pfälzischen Erbfolgekriegs, wo preußische und französische Truppen kämpften. 1758 lagerten 47.000 französische Soldaten in der Nähe, und Alexander von Humboldt sowie Steven Jan van Geuns bereisten den Niederrhein. 1848 übernahm die Familie Schweppenburg das Schloss, das 1906–1912 von Fritz August Breuhaus de Groot als Jagdschloss umgebaut wurde. Das Schloss und sein Park sind heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Das Erdgeschoss dient als Büro einer internationalen Unternehmensberatung. Die ehemalige Schlosskapelle wurde 2000 gerettet und zu Wohnzwecken umgewandelt. Die Anlage umfasst das Haupthaus, die Rentei, den Gutshof und die Schlosskapelle, die alle im Schlosspark liegen. Die Umgebung umfasst den Schlosspark, den Ort Meerbusch und die Nachbargemeinden wie Ossum und Linn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Meerbusch
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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