Issumer Turm
ehemaliger Wohnturm und Wahrzeichen des Krefelder Vorortes Linn
Der Issumer Turm ist ein denkmalgeschütztes Wohnturm und Wahrzeichen im Krefelder Vorort Linn. Er steht an der Ecke Mauerstraße und Issumer Straße und markiert die südöstliche Ecke eines rechteckigen Hofs. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert als Burgmannshaus errichtet und ist benannt nach den Rittern von Issum. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde er baulich verändert, bevor er 1854 an einen Linner Schreinermeister verkauft wurde. Der Turm besitzt einen rechteckigen Grundriss mit 1,10 Meter dicken Mauern im Erdgeschoss. Er besteht aus drei Geschossen über einem Kellergewölbe und ist von einem Mansarddach abgeschlossen. An der Westseite schließt sich ein einstöckiger Trakt an, der auf einem hohen Sockelgeschoss steht und als Wohnhaus diente. Nördlich davon liegt das Torhaus mit einer rundbogenförmigen Tordurchfahrt, die von einem barocken Schweifgiebel aus dem Jahr 1775 bekrönt ist. Der Turm und seine Nebengebäude standen bis 2010 in öffentlicher Hand, wurden danach an Privatpersonen verkauft und standen ab 2016 wieder zum Verkauf. Die Bausubstanz und die Anlage sind Teil der historischen Landschaft Krefelds und bilden ein Ensemble aus dem späten Mittelalter und der Barockzeit. Die Umgebung um den Turm ist geprägt von der ehemaligen Stadtmauer und dem Hofbereich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Krefeld
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