Locmariaquer
Locmariaquer liegt auf einer Halbinsel im Golf von Morbihan, etwa zehn Kilometer südlich von Auray. Der Ort befindet sich auf Meereshöhe und ist zwölf Kilometer von Carnac entfernt. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Golfe du Morbihan. Die Region um Locmariaquer war in der Megalithzeit von großer Bedeutung, wobei viele Menhire um 4200 v. Chr. absichtlich umgestürzt wurden. Die entstandenen Teilstücke wurden in Dolmen wiederverwertet. Aus römischer Zeit stammen Überreste eines Theaters, eines Aquädukts und einer Thermenanlage, die Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurden. Die Gemeinde ist vor allem für ihre Megalithdenkmäler bekannt, darunter der Dolmen Table des Marchand, der zerbrochene Menhir Grand Menhir-Brisé und der Dolmen Er Grah. Die Monumente wurden im 19. Jahrhundert durch Ausgrabungen entdeckt und 1889 in die Liste der historischen Denkmäler eingetragen. Im Mittelalter wurde die Katholische Pfarrkirche Notre-Dame-de-Kerdro errichtet, die heute als Monument historique gilt. Zudem gibt es zwei Kapellen außerhalb des Ortskerns, die idyllisch gelegen sind. Die Wirtschaft von Locmariaquer basiert auf der Austernzucht und dem Tourismus. Die Region ist für ihre Sandstrände und Yachthäfen bekannt, wobei der Tourismus seit den 1960er Jahren wächst. Die Umgebung umfasst den Dolmen von Kercadoret, die megalithischen Steinreihen von Carnac sowie die Insel Gavrinis. Die Gemeinde ist auch mit der Journalistin Anne-Claire Coudray verbunden, die hier eine Teilzeit verbrachte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 1.577
- Fläche
- 10,99 km²
- Seehöhe
- 19 m
- Bezirk
- Morbihan
- Website
- https://www.locmariaquer.fr
In der Nähe
- Notre-Dame (Locmariaquer)104 m
- Table des Marchand434 m
- Grand Menhir442 m
- Er Grah537 m
- château de Toulvern3.2 km
- Phare de Port-Navalo3.1 km
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