Schicksalsbrunnen

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Schicksalsbrunnen

Brunnen im Oberen Schlossgarten in Stuttgart

Der Schicksalsbrunnen steht im Oberen Schlossgarten in Stuttgart-Mitte und wurde 1914 vom Bildhauer Karl Donndorf im Jugendstil geschaffen. Er erinnert an die 1910 ermordete Opernsängerin Anna Sutter und ist ein bedeutender Vertreter des Jugendstils in Deutschland. Der Brunnen wurde ursprünglich am Künstlereingang der Württembergischen Staatsoper errichtet und 1963 an seinen heutigen Standort versetzt. Der Brunnen symbolisiert das wechselhafte Schicksal der Menschen. In der Mitte sitzt die Schicksalsgöttin mit ausgestreckten Armen, in deren Händen das Schicksal verborgen ist. Links steht eine Allegorie der Freude mit einem Liebespaar, rechts eine Allegorie des Leids mit einem verzweifelten Paar. Die Allegorien sind Teil der symbolischen Gestaltung des Brunnens, der auch eine Inschrift trägt. Der Schicksalsbrunnen ist ein Halbrund mit einer Schicksalsgöttin in der Mitte und zwei Liebespaaren an den Enden. Die Gestaltung spiegelt die Themen Freude und Leid wider. Umgebung des Brunnens sind das Opernhaus und das Schauspielhaus. Der Brunnen ist in der Regel von Mitte Mai bis Mitte September in Betrieb.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Stuttgart-Mitte
Baustil
Jugendstilarchitektur

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